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Blutdruck senken

Damit das Herz ständig den ganzen Körper gleichmäßig mit Blut und damit Sauerstoff versorgen kann, ist ein bestimmter Druck erforderlich. Dieser Druck wird in der Regel in der Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule (mm HG) angegeben.

 

Der schlimmste Feind des Herzens!

Es hat sich gezeigt, dass ein Blutdruck von 120/80 mm HG optimal ist. Steigt er bei einem Erwachsenen in Ruhephasen auf Werte, die höher als 140/90mm Hg liegen, spricht man von Bluthochdruck oder auch "Hypertonie". Er gehört zu den schlimmsten Feinden des Herzens und gefährdet auch andere Organe. Häufige Folgekrankheiten sind: Angina Pectoris, Impotenz, Herzinfarkt, Hirnschlag, Hörsturz, Schwindel, Durchblutungsstörungen im Gehirn, Embolie, Kopfweh, Migräne und Nierenversagen.

 

Bluthochdruck und Diabetes

In Deutschland leidet jeder fünfte Erwachsene an Bluthochdruck, bei den über 65-jährigen sogar jeder zweite. Viele der Erkrankten sind zugleich zuckerkrank ( Diabetes mellitus). Mindestens sechs Millionen Menschen sind allein in Deutschland von dieser Doppelerkrankung betroffen.

 

Die Ursache

Diabetiker haben doppelt so häufig einen zu hohen Blutdruck wie Gesunde. Umgekehrt besteht für Menschen mit Bluthochdruck eine viel größere Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, als bei der Normalbevölkerung. Manche Forscher sehen als gemeinsame Wurzel dieser beiden Erkrankungen die Insulinresistenz. Darunter versteht man die zunehmende Unempfindlichkeit der Körperzellen gegen die " Befehle" des Insulins.

 

Der Prozess

Sind die Zellen gegen das Insulin unempfindlich geworden, bleibt der Zucker im Blut. Der Zuckermangel in den Zellen veranlasst sie dazu, ihren Hunger anderswo zu stillen. Die Fettspeicher des Körpers werden mobilisiert!

 

Die Folge

Dabei kommt es zum Ansteigen der Blutfette, zu einer geringeren Ausscheidung von Kochsalz und zu einer Verengung der Adern und in der Folge nachweislich zu erhöhtem Blutdruck, Bluthochdruck und Übergewicht.

 

Um Hypertonie erfolgreich zu behandeln, ist viel Bewegung und der Abbau von überflüssigen Pfunden unerläßlich. Denn Übergewicht begünstigt nicht nur die Zuckerkrankheit, sondern auch einen zu hohen Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen.

 

Heimlich und symptomlos verengt Bluthochdruck die Gefäße!

Durch ständigen Bluthochdruck können die zarten Innenwände der Blutgefäße mechanisch überbeansprucht und leicht auch verletzt werden. Es entstehen defekte Stellen, an denen sich Blutfette ablagern können. Hinzu kommen Bindegewebszellen und Kalk. So entstehen die gefürchteten Ablagerungen, die sich zunehmend verhärten und die Blutgefäße im Laufe der Jahre immer stärker verengen. Für die Betroffenen sind die Auswirkungen erst spürbar, wenn bereits mehr als 70 Prozent eines Gefäßes verengt sind. Vorsorge ist daher lebenswichtig!

 

Vorsicht - Herzinfarkt!

Sind die Blutgefäße, die kranzförmig um das Herz herum angeordnet sind, verengt oder im Extremfall sogar ganz verschlossen, kommt es zur gefürchteten Herzkranzgefäßverengung. Sie ist eine der gefährlichsten Herz-/ Kreislauferkrankungen. Das Herz wird nicht mehr ausreichend versorgt, Herzrhythmusstörungen oder sogar ein Herzinfarkt können die Folge sein.

 

An keiner anderen Krankheit sterben in den Industrieländern so viele Menschen, wie an den Folgen von Herzgefäßerkrankungen, die häufig mit Bluthochdruck einher gehen.

 

Dem Bluthochdruck entgegenwirken

Die Behandlung der Hypertonie hat sich in den letzten Jahren gewandelt. War das erklärte Ziel früher nur die Senkung des Blutdrucks, strebt man heute danach, zugleich auch langfristige Folgeschäden zu vermeiden. Dazu ist es erforderlich, das Körpergewicht zu senken und den Kreislauf durch vermehrte körperliche Aktivitäten zu trainieren. Schon eine gesundheitsbewusste Lebensweise kann den Blutdruck nachweisbar senken.

 

goFit-Massage als Vorsorge und Mittel gegen Bluthochdruck

Das regelmäßige Gehen auf der goFit-Gesundheitsmatte hilft Bluthochdruck abzubauen oder sein Entstehen schon im Vorfeld zu verhindern. Ihre Benutzung empfiehlt sich vor allem für Menschen mit empfindlichen Blutgefäßen, Bewegungsmangel und Übergewicht.

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